Kaufberatung Wäschetrockner 2016

Welcher Wäschetrockner passt?


Großfamilien schwören auf Ihren Wäschetrockner. Besonders im Winter, wenn es keine Möglichkeit gibt, die Wäsche draußen aufzuhängen. Allerdings sind die Modelle sehr unterschiedlich. Ein Wäschetrockner unterscheidet sich nicht nur in seiner Größe oder Programmauswahl. Heute stehen unzählige Modelle in den Verkaufregalen. Zu den gefragtesten gehören Abluft- und Kondensattrockner. Ebenfalls gibt es kleine Eckpunkte wie das Volumen, hier sollte die richtige Auswahl getroffen werden, ansonsten kann selbst der beste Wäschetrockner nicht die besten Ergebnisse liefern.

Der Aufstellplatz ist abhängig


In der Regel befindet sich der Trockner im Keller. Ob Abluft- oder Kondensat bei beiden Typen wird feuchte Luft entlassen. Der Ablufttrockner ist die günstigste Variante, benötigt aber einen Ausgang, der nach draußen führt. Die heiße Luft, welche sehr viel Feuchtigkeit enthält, wird dann über ein langes Rohr nach draußen befördert. Es ist nicht ratsam, ein solches Modell in geschlossenen Räumen zu nutzen. Wird die Luft direkt in einen geschlossenen Raum gepustet, dann setzt sich Feuchtigkeit ab. Diese Feuchtigkeit kann Schimmel im Keller verursachen.

Somit kommt nur noch der Kondensattrockner infrage. Dieser zieht die kalte Umgebungsluft an und kühlt die heiße Luft im Trockner ab. Somit kann beim ausblasen keine Feuchtigkeit entstehen. Kondensattrockner sind zu einem normalen Ablufttrockner wesentlich teurer, allerdings erspart man sich den Ärger mit Schimmel. Ob es sich nun wirklich lohnt einen geschlossenen Raum so umzubauen, dass dieser einen Abzug nach draußen besitzt, bleibt im Raum stehen. Meist sind die Kosten sehr hoch und man ist mit dem Kondensattrockner besser dran.

Zu der dritten Variante gehören sogenannte Wärmepumpentrockner. Diese Modelle können ebenfalls in einem geschlossenen Raum aufgestellt werden, sind aber wesentlich teurer als ein Abluft- oder Kondensattrockner. Die Kosten kommen jedoch in den Jahren wieder zurück. Der Wärmepumpentrockner hat zum Teil die Energieeffizienz A+++ und verbraucht somit deutlich weniger Strom als seine Konkurrenten.

Harmonie zwischen Waschmaschine und Trockner


Es klingt komisch, aber die Waschmaschine muss mit dem Trockner harmonieren. In anderen Worten: Die Geräte müssen zusammenpassen.

Sehr oft werden falsche Größen gewählt. Hat man eine Waschmaschine mit einem Fassungsvolumen von 5 kg, dann greifen die meisten auch zu einem 5 kg Wäschetrockner. Allerdings ist die Wäsche aus der Waschmaschine feucht. Und diese Feuchtigkeit bzw. das Wasser hat ebenfalls ein gewisses Eigengewicht. Hier kann man ruhig 2 bis 3 kg draufrechnen. Das bedeutet, dass der Wäschetrockner auf keinen Fall unterdimensioniert werden darf. Ansonsten hat die Trommel vom Wäschetrockner zu viel Ballast, was die Lebensdauer verringern kann. Die unterschiedlichen Größen findet man im Netz wie bei Trocknerland: Wärmepumpentrockner günstig im Test.

Was beim Kauf noch beachtet werden sollte


Wird der Kauf vom Wäschetrockner angestrebt, dann sollte nichts überstürzt werden. Singles oder diejenigen, die nur geringen Platz haben, sollten darüber nachdenken, einen sogenannten Toplader zu kaufen. Diese sind klein, haben aber eine ähnliche Funktionsweise wie andere Trockner.

Zurück zu den großen Geräten. Vor dem Kauf spricht nichts gegen eine intensive Beratung. Leider kann man sich die Modelle im Geschäft nicht vorführen lassen. Der Geräuschpegel sollte nicht mehr als 70 dB betragen, ansonsten ist das Modell viel zu laut. Selbstverständlich gibt es unterschiedliche Ausstattungen. Unverzichtbar sind Feuchtigkeitssensoren. Diese Messen die Feuchtigkeit der Wäsche, sobald diese trocken ist, wird der Vorgang vorzeitig beendet. Mehr dazu hier auf der BR Webseite.